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	<title>Kommentare zu: Debatte Grundeinkommen &#8211; Bitte mal ohne Polemik!</title>
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	<description>Was Politik bewegt</description>
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		<title>Von: bgeroot</title>
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		<dc:creator>bgeroot</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 20:19:27 +0000</pubDate>
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		<description>Die hier beschriebene Problematik trifft immer zu, wenn ein Mensch neue Modelle betrachtet. Leider haben die Wenigsten gelernt, dass man sich mit neuen Dingen gedanklich wirklich auseinander setzen muss, um das Neue überhaupt erkennen zu können. Damit man neues mit vorhandenem Wissen dauerhaft verknüpfen kann, muss sich jeder wiederholt den Fragen aktiv aussetzen.

Es ist nicht verwunderlich, dass Menschen sich verargumentieren. Oftmals landet man auch in einem Zustand, dass man nur die Argumente aneinander reiht, weil es in diesem Augenblick gerade Spaß macht. Abhilfe kann es nur geben, wenn die Menschen generell lernen neues Wissen ergebnisoffen zu erforschen. Dazu gehört nicht - Auswirkungen eines alten Modells für die Gegenargumente des neuen Modells zu benutzen. Aber genau diese Fähigkeit ist eine Metakompetenz, welche selbst erlernt werden muss.

Deshalb hat es jede neue Idee und damit auch die BGE-Idee es so schwer. Damit möchte ich nicht sagen, dass das BGE so neu ist, aber für die meisten eben doch.

Ich kann mich noch gut an die Umstellung von Windows XP auf Windows 7 erinnern. Diejenigen in der Firma, welche Windows 7 als ein neues System betrachtet haben, haben erst einmal begonnen das Neue zu lernen. Und erst im zweiten Schritt überlegten die Techniker, wie der Weg von XP nach W7 wohl aussehen könnte. Es gab auch Techniker, die versuchten im neuen System alle alten Prozesse von XP wiederzufinden. Diese Techniker kamen ständig zu der Erkenntnis, dass nicht alles funktionieren wird und arbeiteten im Prinzip gegen die Umstellung. Natürlich ist es einfacher alles so zu lassen wie es ist, aber dann wäre wohl nie ein Fortschritt möglich. Schade ist nur, dass die Macher generell in der Unterzahl sind. Umso erstaunlicher, dass sie sich dennoch zumindest in der Technik durchsetzen können.

Der Artikel in der Neuen Rheinischen Zeitung, der hier gelobt wurde, kann für Seffen wunderbar sein. Allerdings werden die BGE-Gegner sich genauso wenig interessiert dem BGE öffnen, weil sie sich eben doch nicht zuwenden und neu lernen, sondern in alte Denkmuster verharren. Und diejenigen, welche das BGE favorisieren, die haben zwar schon das neue System erforscht, aber eben noch nicht den Weg vom alten zu neuen System. Da dies der Umstellungsschritt immer der zweite Schritt ist, wird dieser auch noch kommen. :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die hier beschriebene Problematik trifft immer zu, wenn ein Mensch neue Modelle betrachtet. Leider haben die Wenigsten gelernt, dass man sich mit neuen Dingen gedanklich wirklich auseinander setzen muss, um das Neue überhaupt erkennen zu können. Damit man neues mit vorhandenem Wissen dauerhaft verknüpfen kann, muss sich jeder wiederholt den Fragen aktiv aussetzen.</p>
<p>Es ist nicht verwunderlich, dass Menschen sich verargumentieren. Oftmals landet man auch in einem Zustand, dass man nur die Argumente aneinander reiht, weil es in diesem Augenblick gerade Spaß macht. Abhilfe kann es nur geben, wenn die Menschen generell lernen neues Wissen ergebnisoffen zu erforschen. Dazu gehört nicht &#8211; Auswirkungen eines alten Modells für die Gegenargumente des neuen Modells zu benutzen. Aber genau diese Fähigkeit ist eine Metakompetenz, welche selbst erlernt werden muss.</p>
<p>Deshalb hat es jede neue Idee und damit auch die BGE-Idee es so schwer. Damit möchte ich nicht sagen, dass das BGE so neu ist, aber für die meisten eben doch.</p>
<p>Ich kann mich noch gut an die Umstellung von Windows XP auf Windows 7 erinnern. Diejenigen in der Firma, welche Windows 7 als ein neues System betrachtet haben, haben erst einmal begonnen das Neue zu lernen. Und erst im zweiten Schritt überlegten die Techniker, wie der Weg von XP nach W7 wohl aussehen könnte. Es gab auch Techniker, die versuchten im neuen System alle alten Prozesse von XP wiederzufinden. Diese Techniker kamen ständig zu der Erkenntnis, dass nicht alles funktionieren wird und arbeiteten im Prinzip gegen die Umstellung. Natürlich ist es einfacher alles so zu lassen wie es ist, aber dann wäre wohl nie ein Fortschritt möglich. Schade ist nur, dass die Macher generell in der Unterzahl sind. Umso erstaunlicher, dass sie sich dennoch zumindest in der Technik durchsetzen können.</p>
<p>Der Artikel in der Neuen Rheinischen Zeitung, der hier gelobt wurde, kann für Seffen wunderbar sein. Allerdings werden die BGE-Gegner sich genauso wenig interessiert dem BGE öffnen, weil sie sich eben doch nicht zuwenden und neu lernen, sondern in alte Denkmuster verharren. Und diejenigen, welche das BGE favorisieren, die haben zwar schon das neue System erforscht, aber eben noch nicht den Weg vom alten zu neuen System. Da dies der Umstellungsschritt immer der zweite Schritt ist, wird dieser auch noch kommen. <img src='http://www.xpolitics.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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