Wenn moderne Politik am Geld scheitert…

von Steffen Greschner am 4. März 2013

Dem ein oder anderen Bürgermeister oder sonstwie Verantwortlichen wird das bekannt vorkommen, was der Tübinger Bürgermeister Boris Palmer heute über Facebook geschrieben hat:

Und jetzt der Wermutstropfen: Bei einem Haushaltsvolumen von 275 Mio. Euro hat der Gemeinderat mit besonderer Unterstützung der Piraten und der Grün-Alternativen 10.000 Euro für eine städtischen Social Media Auftritt gestrichen. Tübingen bleibt also weiter eine Leerstelle im Web 2.0. ich finde das sehr schade, weil damit die kommunale Demokratie von einer ganzen Generation angekoppelt wird, die mehr aus Social Media als aus der Tageszeitung erfährt. Aber mehr als es jedes Jahr zu beantragen kann ich kaum machen.

Mal alle Parteistreitigkeiten außen vor, ist es erschreckend, dass sich immer noch aufgrund von durchaus überschaubaren Kosten aus den sozialen Netzwerken ferngehalten wird.

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